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Bildung für eine nachhaltige Entwicklung

Umweltschule UrkundeArchivfoto von der Auszeichnungsveranstaltung in Bad Hersfeld im Jahr 2016Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz wird am 20.09.2018 in der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule und der König-Heinrich Schule in Fritzlar 83 neue „Hessische Umweltschulen“ auszeichnen. 

Das Projekt „Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ist eine gemeinsame Initiative des Hessischen Kultusministeriums und des Umweltministeriums. Gewürdigt wird dabei auch die Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Unterstützt werden die Schulen in diesem Prozess vom Beratungsnetzwerk der hessischen Umweltbildungszentren und einer zentralen Landeskoordination. Auf ihrem Weg zur Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung werden den teilnehmenden Schulen Fortbildungen, Fachtagungen und persönliche Hilfestellung angeboten. Die Ausschreibung „Umweltschule“ gibt es in Hessen seit 1999 und richtet sich an jede Schulform, von der Grundschule über die Haupt-, Real- und Mittelstufenschule, das Gymnasium, die Gesamtschulen bis zu den Berufsschulen. 2012 wurde die Initiative „Umweltschule“ von der Deutschen UNESCO-Kommission als „Offizielle Maßnahme der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Das Programm Umweltschule steht dafür, schon die Jüngsten für Nachhaltigkeit zu begeistern. Dabei geht es nicht nur um klassische Umweltthemen, sondern auch um Klimawandel, nachhaltigen Konsum, soziale Gerechtigkeit oder globale Entwicklungszusammenhänge. 

Seit 2011 werden südhessische und nordhessische Schulen jährlich wechselnd ausgezeichnet. Das bedeutet gleichzeitig, dass sich der Zeitraum für die Projektarbeit der Schulen auf zwei Jahre ausdehnt und dementsprechend auch die Auszeichnung für zwei Jahre Gültigkeit besitzt.