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Kreativ und ideenreich zum richtigen Ausbildungsberuf

titelfotohandwerksmarktFrank Wetzlaugk (Schulleiter) und Gabi Rohde (Schulsekretärin) am Stand der Abteilung HolztechnikSchülerinnen und Schüler der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) gestalten Aktionstag an der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule in Homberg 

Mit großem Engagement und viel Kreativität gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung einen Handwerksmarkt, der das „Hand-Werk“ der Schwerpunkte Ernährung/Gastronomie, Holztechnik und Wirtschaft/Verwaltung präsentierte und für die Schülerinnen und Schüler einen erfolgreichen Projektabschluss darstellte.    

Bei der BÜA steht die Berufsorientierung im Vordergrund, und sie richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit und ohne Hauptschulabschluss sowie mit mittlerer Reife. Neben einer differenzierten Förderung in den allgemeinbildenden Fächern werden verstärkt berufliche Grundkenntnisse vermittelt, die den Schülerinnen und Schülern den Übergang in einen anerkannten Ausbildungsberuf erleichtern sollen, und ihre personalen und sozialen Kompetenzen erweitert.

Im ersten Schulhalbjahr der Stufe 1 werden an zwei Praxistagen nacheinander alle berufsbezogenen Schwerpunkte durchlaufen. Im zweiten Schulhalbjahr arbeiten die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe dann in einem Schwerpunkt in den einzelnen Abteilungen für ein gemeinsames Projekt.

An dem Aktionstag, der an der RFES in Homberg am 18.05.2018 stattfand, wurde erstmals ein gemeinsamer Handwerksmarkt organisiert. 

Die Abteilung Ernährung/Gastronomie war mit dem Backen von herzhaften und süßen Crêpes sowie mit dem Verkauf von Pizzabrezeln, Schinken-Lauch-Kuchen, Kartoffelsalat mit Frikadellchen, Raffaello-Creme und weiteren selbst hergestellten und frisch zubereiteten Speisen vertreten. Der Verkauf wurde an mobilen Verkaufstheken professionell durchgeführt. Nussecken waren der Renner und sofort vergriffen. 

Die Abteilung Wirtschaft und Verwaltung besetzte die Kassen, organisierte ein Quiz und verkaufte einen Projektbericht. Antiquarische Schreibmaschinen wurden gezeigt, um die enorme Entwicklung im Bereich der Bürotechnik zu veranschaulichen. Auch das Schreiben der Einladung, Gestalten von Plakaten und Dekorieren der Pausenhalle wurde von den „Kaufleuten“ übernommen.

Die Abteilung Holztechnik war mit zwei Werkbänken vertreten und bot selbst hergestellte Holzbrettchen, Grillzangen und Flaschenöffner zum Verkauf an. Ferner wurden die unterschiedlichen Holzarten gezeigt und die Vorteile von Holz dargelegt. Ein selbst gebautes Brettspiel sorgte für Unterhaltung der Marktbesucher.

Zitat einer Schülerin aus dem Projektbericht: „Insgesamt gefällt den Schülerinnen und Schülern das Projekt so gut, dass sie sich freuen würden, die Projektwochen zu wiederholen.“ Doch jetzt geht es erst einmal ins zweite Betriebspraktikum, das vor den Sommerferien absolviert wird. 

Die Schülerinnen und Schüler können die BÜA dann bereits nach dem ersten Schuljahr verlassen und mit einer Ausbildung beginnen oder sie entscheiden sich für ein zweites Jahr in der Stufe 2 und beenden dies mit dem mittleren Bildungsabschluss.

Der Besuch der BÜA ist an der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule in Fritzlar und Homberg möglich, in Fritzlar mit den Schwerpunkten Ernährung/Gastronomie, Wirtschaft/Verwaltung, Elektrotechnik und Metalltechnik. 

Für Fragen steht die Abteilungsleiterin, Frau Braun-Lübcke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) unter der Telefonnummer 05622 915358) zur Verfügung.  Anmeldungen zur Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) können über die Schulsekretariate in Fritzlar (Schladenweg 41) und Homberg (Hans-Staden-Allee 12) erfolgen.

Bilder: HIER