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Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung gründen das „Bistro of cultures“

IMG 1511 kleinDie Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) verwandelten in der vergangenen Woche den Speiseraum der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule in Fritzlar in ein internationales Restaurant und zauberten in der Lehrküche kulinarische Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern. 

Jeder Tisch im Restaurant stellte eine andere Nation dar und die Gäste konnten die Speisen und Getränke vor Ort verzehren oder die leckeren Gerichte auch „to go“ erwerben. Als Rahmenprogramm boten die Schülerinnen und Schüler den Gästen ein Länderquiz mit kniffeligen Fragen zu verschiedenen Nationen an.

Nachdem alle BÜA- Schülerinnen und Schüler zur Berufsorientierung im ersten Schulhalbjahr die verschiedenen Schwerpunkte Elektro, Metall, Ernährung/Gastronomie und Wirtschaft/Verwaltung kennenlernen konnten, durften sie sich im zweiten Schulhalbjahr in einen Bereich fest einwählen. Die Schülerinnen und Schüler der Gruppen Ernährung/Gastronomie und Wirtschaft/Verwaltung entschieden sich für ein gemeinsames, handlungsorientiertes Projekt: Sie gründeten das Bistro of cultures. 

Während die Gruppe Ernährung/Gastronomie die Zubereitung und Preiskalkulation internationaler Gerichte unter Berücksichtigung von Allergenen und Inhaltsstoffen übernahm und ein interessantes Angebot von Speisen für den Aktionstag zusammenstellte, kümmerte sich die Gruppe Wirtschaft/Verwaltung um die Unternehmensgründung und das Marketing. Dabei entstanden Logo, Flyer, Plakate, Homepage, Aushänge und eine Speisenkarte im Corporate Design ihres Unternehmens. Eine Tombola in der Pausenhalle, mit vielen Sachspenden von Fritzlarer Einzelhändlern, bildete den Abschluss des Projektes. 

Die Gruppen Elektro und Metall bearbeiteten in dieser Zeit ein Projekt zur Verbesserung von Sicherheitseinrichtungen an Bohrmaschinen. Sie konstruierten und befestigten einen Notausschalter an einer Bohrmaschine sowie einen Anlaufschutz beim Öffnen des Gehäusedeckels. Die Schülerinnen und Schüler lernten u. a. Gewinde schneiden, bohren, Schellen zur Befestigung anbringen sowie alles zu verkabeln.

Durch diesen handlungsorientieren Unterricht sollen die BÜA-Schülerinnen und Schüler auf ihre bevorstehende Berufsausbildung vorbereitet werden. Neben der beruflichen Orientierung steht dabei auch die Stärkung ihrer sozialen und persönlichen Kompetenzen auf dem Weg in die künftige Arbeits- und Lebenswelt im Vordergrund.

Im Juni absolvieren die Schülerinnen und Schüler dann ihr zweites betriebliches Praktikum und wechseln anschließend in eine Berufsausbildung oder in die Stufe II der Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA), um den Mittleren Bildungsabschluss zu erwerben.

Insgesamt waren diese Projekte bei den Schülerinnen und Schülern sehr beliebt, stärkten den Teamgeist und waren ein voller Erfolg.

Bilder: HIER